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Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
Maria Himmelfahrt

Patrozinium

Maria Himmelfahrt. Es ist dargestellt in der barocken Stuckecke von Johann Jakob Vogel (1708).

Hochaltar

Der jetzige Hochaltar wurde erst 1964 von der Filialkirche Mühendorf bei Bamberg erworben. Das Bild im Mittelfeld zeigt die Himmelfahrt Mariens im Nazarenerstil.

Rechter Seitenaltar

Johann Anwanders Gemälde "Abschied der Apostel" ist flankiert von den Bistumsheiligen Heinrich und Kunigunde.

Linker Seitenaltar

Kreuzaltar mit Pieta aus dem 17. Jahrhundert.

Die Figuren der Kreuzigungsguppe links im Altarraum und am Hochaltar stammen von verschiedenen Künstlern und fanden über die Straßenkapelle bei Lichteneiche erst 1984 ihren Weg in die Pfarrkirche.

Baugeschichte und Ausstattung der Pfarrkirche

  • Um 1300 entstand die erste Kirche, an die noch der Altarraum und die alte Sakristei und ein gotisches Fenster an der Ostseite des Turmes erinnern. Damals bildete die Kirche mit dem sie umgebenden Friedhof eine befestigte Anlage, die als Zufluchtsstätte für die Bevölkerung in unsicheren Zeiten diente. 1609 - 1611 wurde der Turm um das vierte nachgotische Geschoß erhöht.
  • 1651 WIederaufbau nach Zerstörung im 30-jährigen Krieg.
  • 1707 Erweiterung der Kirche nach Süden und um zwei Fenster nach Westen. Im Zuge dieses Umbaus Errichtung der Westfassade mit dem Wappen von Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn. Der Entwurf stammt von Leonhard Dientzenhofer, Baumeister war Balthasar Caminata. Die Figuren an der Fassade fertigte Johann Caspar Metzner, der Meister des Gabelmann-Brunnens in Bamberg.
  • 1713 Kanzel mit Evangelisten, die Darstellung des Pfingstwunders und der Dreifaltigkeit sind von Sebastian Degler. Er gestaltete auch die 22 Figuren an der Empore, Sankt Michael an der Südwand und andere Figuren.
  • 1719 Ölberg und Grablegung Christi wurden der Fassade vorgelagert. Die Figuren schuf Leonhard Gollwitzer aus Waidhaus.
  •  1977 zum 200. Todestag von Ferdinand Tietz wurden die Abgüsse der Figuren, die der Künstler für die Friedhofsmauer geschaffen hat, wieder auf die Kirchenmauer gestellt. Tietz liegt bei der Kirche begraben. Die Orginale seiner Kunstwerke stehen in Schloss Seehof. 1984 Anbau einer neuen achteckigen Sakristei. Der Kreuzschlepper mit Engeln an der Außenwand stammt aus Veitshöchheim